Das Jacob-Böhme-College - JBC

ist eine im Entstehen begriffene Akademie bzw.

 

Free University für Philosophie, KI und CoCreation.

 

 

Struktur des JBC

 

Die vorläufige rechtliche Struktur ist der (für Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe) gemeinnützige Verein “Bewusst-Sein e.V.” mit Sitz in Pommritz 1 B, 02627 Hochkirch, Germany.

 

Das JBC verbindet moderne Präsenz- und Online-Lehrformate. Es bietet anfangs vor allem Kurzlehrgänge (Bildungsurlaube) und Zertifikatskurse. Später auch Bachelor- und Masterstudiengänge.  

 

Das JBC umfasst perspektivisch vier Fakultäten, startet aber vorerst mit der erstgenannten:

  • Fakultät für Philosophie, Künstliche Intelligenz und CoCreation in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur;
  • Fakultät für regenerative Landwirtschaft (Permakultur etc.) und kooperative Lebensformen (Co-Housing etc.);
  • Fakultät für Holistic Creativity und Longevity;
  • Fakultät für bewusste Resonanz mit dem Quanteninformationsfeld (Meditation, Yoga etc.) 

Die Fakultäten bestehen jeweils aus Fakultätsleitungen, Lehrenden, Mitarbeitern  sowie Studierenden.

 

Die konkreten ersten Lehrangebote, sowie die Studiengebühren dafür, werden im Laufe des Gründungsprozesses ermittelt.

 

Die Lehrenden sowie die Studierenden (für die Zeit ihres Studiums) können auf Wunsch am Hauptsitz des College persönliche Zimmer mieten. Die Mietkosten können durch die Übernahme von Tätigkeiten im Betriebsablauf (Haus- und Gartenpflege, Marketing, Versorgung etc.) nach vereinbarten Stundensätzen ganz oder teilweise verrechnet werden.

 

Gründungsauftrag und Mission des JBC

 

Die Menschheit verfügt absehbar (mittels Künstlicher Intelligenz, Robotik etc.) über materielle und informationelle Ressourcen, welche eine neue Qualität von Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft ermöglichen und (um den Preis größerer ökologischer, sozialer und kultureller Krisen und Rückfälle) auch erfordern. Mehr dazu siehe kurz umrissen hier: https://www.berliner-zeitung.de/open-source/ki-und-ihre-folgen-elon-musk-verspricht-ueberfluss-doch-wem-wird-er-gehoeren-li.10024559

 

Damit wird die Erforschung und Entwicklung des menschlichen Potenzials dafür zu einer, wenn nicht der Kernaufgabe der Zukunft. Diese Forschung, sofern sie überhaupt stattfindet, ist jedoch bisher sehr heterogen und zersplittert. Sie operiert mit zahlreichen, oft diffusen oder gar vormodernen Begriffen (Achtsamkeit, InnerDevelopmentGoals, Willensfreiheit, positive Psychologie, Peakstates,  Bewusstseins-Bewusstsein, Bewusstseinskultur, Spiral Dynamics, Erwachtes Gehirn, Herzenergie, Seele, Spiritualität, Transpersonalität, Resonanz, Integrales Bewusstsein, Transzendenz etc.). Diese Zersplitterung führt dazu, dass die Herausbildung eines menschheitlichen Bewusstseins kaum möglich bzw. zumindest stark verzögert wird.

 

Nach unserer Recherche tauchte jedoch in letzter Zeit in verschiedenen Kultur- und  Humanforschungszentren weltweit ein neuer identischer Begriff auf: “Metabewusstsein” (bei Terri O Fallon, Tony Martin, Wulf Mirko Weinreich, Thomas Metzinger, Udo Boessmann, Gerald Hüther, Maik Hosang u.a.). Unsere bisherige Potenzialanalyse dieses Begriffs deutet darauf hin, dass die mit ihm assoziierten Bedeutungen sich als gemeinsamer wissenschaftlicher Kern der obengenannten Ansätze, sowie als zentrales Humanpotenzial einer neuen Kultur menschlicher Selbst- und Gesellschaftsentwicklung eignen könnten. 

 

Metabewusstsein ist eine besondere Qualität und Entwicklungsform von Bewusstsein. Im engeren Sinne lässt es sich verstehen als Bewusstsein, welches sich seiner eigenen Qualitäten, Intentionen, Tiefenstrukturen, Freiheitsgrade und Entwicklungspotenziale bewusst wird.

 

Mehr dazu siehe: https://de.everybodywiki.com/Metabewusstsein

bzw. etwas konkreter in Bezug zur Gegenwart hier: https://docs.google.com/document/d/1eNh-3pvZ5bgD5PhMyjIEykdhCHQop0NKDaOaM0WqiGk/edit?usp=sharing

  

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Weitere konzeptionelle Grundlagen des JBC:

 

Jacob Böhme - der erste deutsche Philosoph

sowie: Der Schatz des Ostens: Hier wird noch wirklich gedacht

 

KI über Universitäten der Zukunft

 

 

Elon Musk über die Chancen der Zukunft

 

Verschiedene Traditionen: Bewusstsein, Pleasure und Longevity:

https://youtu.be/trRIiJy17fI und https://youtu.be/6Uk8nEj-KZE

 

Maik Hosang: Purpose im Zeitalter von KI

 

Edgar Cayce: Why Love Is the Only Law of the Universe

 

Salome Fischer: Wir die Seele sich ähnelt

 

Birgit Meier im Gespräch über bewusste seelische Resonanzen im Feld

 

Eckhart Tolle über Möglichkeiten rascher und bewusster Selbstbefreiung

 

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Vorgeschichte des JBC:

 

Die Geschichte des JBC geht zurück bis zum Berliner Mauerfall und der deutschen Wiedervereinigung 1990. Damals entstand u.a. auf Initiative von Prof. Rudolf Bahro ein Institut für Sozialökologie und Zukunftsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin, das jedoch damals vorerst wieder den nicht zukunfts- sondern bestandssicherungsorientierten Denkweisen in Wissenschaft und Politik zum Opfer fiel. Etwas mehr dazu siehe hier. 

 

Drei der damaligen Gründungsimpulse sind angesichts der gegenwärtigen Krisen so aktuell wie nie:

 

"Die Geisteswissenschaften haben durch die immer stärkere Aufteilung in Einzelgebiete die Fähigkeit verloren, die Entwicklung und das Wirken menschlicher Gesellschaft in ihrer Ganzheitlichkeit zu begreifen...Ihnen fehlt auch der Dialog mit den Naturwissenschaften über das Ganze. Nur das gemeinsame Bemühen um die Wiederentdeckung der Zusammenhänge, um eine ganzheitliche Betrachtungsweise in allen Bereichen der Wissenschaft kann uns jedoch den Zugang zu den Ordnungsgesetzen erschließen, denen die Organisation menschlicher Gesellschaft entsprechen muß, wenn sie zugleich lebensfähig und menschgerecht sein soll." (Kurt Biedenkopf in: Die neue Sicht der Dinge) 

 

"Wissenschaft und Forschung werden unerwartete, neue Richtungen einschlagen, Wendungen, deren höchst fruchtbaren Untersuchungen die Orthodoxen nur ungern den Namen Wissenschaft zubilligen. Erkenntnisse werden die Trennungswand zwischen Seele und Materie schwächen. Es wird versucht werden, die exakte Wissenschaft auf psychologische und psychische Bereiche auszudehnen, aus der Erkenntnis der Wahrheit heraus, daß diese unter eigenen Gesetzen stehen, die nicht physische sind, die aber doch Gesetze sind, wenn sie auch von den irdischen Sinnen sich nicht fassen lassen und unendlich formbar und subtil sind...Dass sich diese Ideen entfalten und ihren Ausdruck finden, daß eine wahre, schöne, förderliche Umwelt entsteht, ist von ausschlaggebender Wichtigkeit... Nicht nur durch Intensivierung seiner gegenwärtigen Lebensweise, sondern durch die Größe seines mentalen und psychischen Wesens, durch eine Erkenntnis, die seine höhere Natur und deren Kräfte hervorruft, kann der Mensch sich erheben." 

(Sri Aurobindo in: Der Zyklus der menschlichen Entwicklung)

 

“Wir müssen etwas anderes für wirklicher halten als die technischen und selbst die Sozialstrukturen. Wohl wird nur eine andere Gesellschaft einen zuträglicheren Gebrauch von Wissenschaft und Technik machen, aber diese andere Gesellschaft setzt einen weiterentwickelten und befreiteren Menschengeist voraus. …

Wir gehen für unsere an sich unverwechselbare natürliche Person von konkurrierender Knappheit aus, nicht von Fülle. Es fehlt uns an Bestätigung, gerade weil wir uns nicht überfließen lassen. Der angstvolle Drang, das zu kompensieren, gibt unserer Kultur den friedlosen Charakter. Nicht die Individualisierung wird verschwinden, aber der um seine Identität besorgte Individualismus. …

Darauf bezieht sich Einsteins Wort, nicht die Atombombe sei das Problem, sondern das menschliche Herz. Nicht entbehren kann der Mensch, der seine eigene Mitte finden will, den anderen Menschen: als Spiegel, mehr: als Freund, mehr: als Geliebten, mehr: als Gehilfen zur Gottheit. Hier ein Gleichgewicht zwischen Abhängigkeit und Freiheit, Bedürftigkeit und Selbstgenügsamkeit zu finden, ist die endlich unentrinnbar gewordene Aufgabe der Kultur.

Es ist unmöglich, die Welt so einzurichten für unser Ich wie es ist. Sie kann nur so eingerichtet werden, wenn wir, jede(r) selbst und ohne die neue Kultur schon als Bedingung vorauszusetzen, das Egozentrum transzendieren, d.h. lernen, vom Selbst her Ich zu sein. Wir kommen weder praktisch noch im Verstehen an die Ursachen heran, wenn wir nicht anstatt aus Abwehr aus Urvertrauen handeln lernen. 

Wenn wir eine gute Gesellschaft wollen, so ist, ein glückliche(re)s Bewußtsein zu erlangen, der Imperativ noch hinter dem Kategorischen Imperativ. 

(Rudolf Bahro in: Logik der Rettung. Über Grundlagen einer ökologischen Politik)