Aktuelle Entwicklungen, Events und Initiativen des Netzwerks
ist eine im Entstehen begriffene Akademie bzw.
Free University für Philosophie, KI und CoCreation.
Vorbilder dafür sind die Meridian-University, die University of Santa Monica, das Arthur Findlay College in London, das California Institut of Integral Studies und die KI-Managementakademie Wien.
Einiges zum strategischen Hintergrund für den Schwerpunkt Philosophie und Künstliche Intelligenz siehe hier.
Der Sitz und Hauptstandort des JBC ist das Lebensgut Pommritz/Sachsen.
Ein paar Bilder und Videos dazu hier.
Das für den 26.-28.Juni 2026 geplante Gründungsevent wird verschoben. Stattdessen gibt es zu diesem Termin nur ein internes Arbeitstreffen.
Dieses Buch erschien 2024 im internationalen Wissenschaftsverlag Vandenhoeck & Ruprecht.
als erster Band der neuen Reihe "Metamoderne Perspektiven".
Ein Teamwork von Wissenschaftlern und Praktikern verschiedener Bereiche be-schreibt die erstaunlichen Anzeichen einer neuen Epoche – der Metamoderne. Einer Epoche, welche die Qualitäten der Moderne – freie Wissenschaft, Wirtschaft und menschliche Selbstbestimmung, Demokratie, Wohlstand etc. bewahrt, jedoch um Facetten ergänzt, die deren Schwächen transzendieren und so neue, Entwicklungen ermöglichen: cocreative Kommunikation statt Kriege, erspürte Potenziale und deren Bildung und Entfal-tung bei allen Menschen, sowie nachhal-tiger Wohlstand für tendenziell alle.
Neues Buch dazu, welche Rolle KI, Neugier, Schönheit, Metabewusstsein etc. für und in einer lebenswerten Zukunft spielen könnte:
Die wunderliche Welt von Morgen: Oder wie Mutter Theresa Elon Musk
inspirierte
Dieses Buch erschien im März 2026 infolge spannender neuer Erkenntnisse über die amerikanische Innovationsszene.
Vieles spricht dafür, dass Künstliche Intelli-genz und Robotik viele Veränderungen in allen Bereichen oder gar ein neues Zeitalter bewirken werden.
Ob die dadurch ausgelösten Krisen eher Verluste und Opfer fordern, oder ob eine neue Welt voller Wissen, Lebendigkeit und Schönheit gelingt, wird letztlich von uns Menschen abhängen. Weniger von denen, die zuviel Angst vor dem Kommenden haben, sondern von denen, die mutig, kreativ und miteinander bewusst Chaos in Schöpfung verwandeln können.
Im Buch geht es um durch KI und Robotik mögliche und erstaunliche wirtschaftliche, ökologische, kultuelle und geistige Innovationen. Aber auch um Geschichten und Abenteuer, und um Menschen, die diese erleben, durchleiden oder bewusst gestalten. Auch die beiden auf dem Titelbild - Mutter Teresa und Elon Musk - kommen dabei auf humorvolle Weise zu Wort.
Eine fröhlich-substanzielle Rezension des Buches im Wiener KI-Magazin "Digioneer" siehe hier.
Das folgende Video zeigt ein spannendes und humorvolles Gespräch von 7 Mitautorinnen des Buches aus verschiedenen Fachrichtungen - Neurobiologie, Kulturwissenschaften, Organisationsforschung, Bewusstseinsforschung, Kunst u.a. - dazu, warum Sie dabei mitwirkten und was sie jeweils dazu beitrugen:
Kulturen und Kultur generell sind wie ein sich ständig verändernder Fluss, ein permanentes Entstehen und Vergehen von Gesellschaften und deren Reflexionen in Sprache, Kunst und Wissenschaften. Dennoch lassen sich darin größere Epochen voneinander abgrenzen und unterscheiden, die sich jeweils durch bestimmte kulturelle Formen und Codes (Meme, Symbole, Werte, Normen, alltags- und tiefenkulturelle Gewohnheiten, Techniken, Wirtschafts- und Sozialformen etc.) auszeichnen. Die gängige Kulturphilosophie und -Soziologie unterscheidet dabei zumindest drei in ihren kulturellen Mustern stark divergierende Epochen: Vormoderne, Moderne und Postmoderne.
Vor einigen Jahren entdeckten verschiedene (niederländische, dänische, englische und amerikanische) Kultur- und Sozialwissenschaftler weltweit neue, sowohl sensiblere und gefühlvollere, als auch freiere und informiertere Entwicklungen und bezeichneten diese als Metamoderne.
Unabhängig davon, doch letztlich in ähnlicher Perspektive, entdeckten und entwickelten Umweltforscherinnen, Psychologen und Philosophen in aller Welt (Joanna Macy, Donella und Denis Meadows, Clare W. Graves, Rudolf Bahro, Deepak Chopra, Thomas Metzinger u.a.) Ansätze einer neuen, nachhaltigen Bewusstseinskultur.
Es wird Zeit, diese spannenden Entdeckungen und neuen Perspektiven auch hierzulande zu vernetzen und weiterzudenken.
Verschiedene Kulturphilosophen wie Jean Gebser, Max Scheler, Jürgen Habermas u.a. charakterisierten das Entstehen grundlegend neuer Kulturen und Gesellschaftsformationen vor allem durch zwei Qualtäten:
A - diese sind in der Lage, die defizienten Eigenschaften der bisherigen Kulturen zu transzendieren und neue, komplexere und integriertere Qualitäten in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft zu ermöglichen.
B - dies ist systemtheoretisch und -praktisch jeweils nur möglich durch eine neue, informationell im Vergleich zur vorherigen enorm komplexere Selbstreferenz- bzw. Kommunikationsqualität, da nur dadurch die Gesamtheit der Bereiche, Menschen, Funktionen etc. des Systems so integriert werden kann, dass die neue Komplexität erhalten bleibt.
Aufgrund dessen bildeten sich neue Formationen von Wirtschaft und Gesellschaft immer erst heraus, wenn eine neue Referenzqualität sich verbreitete:
- die menschliche Kultur und Gesellschaft entstand erst durch die Lautsprache<;
- Hochkulturen wie die sumerische, ägyptische, römische etc. entstanden erst mittels der Schriftsprache;
- Moderne Gesellschaften mit freier Wirtschaft und Demokratie konnten erst durch Buchdruck, sowie folgenden Tageszeitungen etc. entstehen.
- Postmoderne Gesellschaften entstanden mit global sendenden Fersehsendern und Anfängen des Internets.
- die Verbreitung von Internet und KI beenden die auch in der Moderne und Postmoderne noch wirkenden machtbedingten Begrenzungen von Wissen, Information und Bildung. Den Beginn dieser völlig neuen Epoche erleben wir gerade und nennen diese "Metamoderne".
Die folgende Grafik zeigt die Abfolge bisheriger Epochen aus Sicht von Wissensformationen:
Die folgende Übersicht zur Einordnung der Metamoderne ist aus dem Buch:
Adyahanzi, Brendan Graham Dempsey:
Emergentism: Complexity for the Metamodern World
Palimpsest Press 2022, S. 158
Im Folgenden einige Videos mit Kurzdokumentationen und -vorträgen, welche die Entwicklung der Metamoderne im englischsprachigen Raum reflektieren. Mehr dazu siehe auch hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Metamodernism
Plattform für metamoderne Kunst und Kultur
Einen Einblick in die Vielfalt, in der sich die Metamoderne bisher entwickelt, siehe auf der Plattform: https://whatismetamodern.com/ , einem:
"catalog of cultural products and artifacts that in some way bear an aesthetic signature that exemplifies metamodernism. We’ve culled these exemplars from film, television, music, literature, social trends, architecture, religion, politics, advertising, language and more. ... In our view, metamodern cultural products engage the conflicts between modernist conviction and postmodern relativism, in part by embodying an aesthetic that braids the sensibilities of modernism and postmodernism with an emphasis on felt experience."